190
Tage
7
Länder
5200
Seemeilen
Portugal - Festland
05.09. - 28.09.2025

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Text in ARbeit.


Spanien - Rias
21.08.-04.09.2025
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Golf von
Biskaya
18.08.-20.08.2025
Folgt bald.
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Bretagne/ Frankreich
Das Ablegen in Roscoff war turbulent: Am äußersten Ende des Stegs kämpften wir gegen die starke Strömung. Mit Hilfe der Marineros und zwei Dingis meisterten wir das Manöver sicher. Die Einfahrt nach Laber Wrach war beeindruckend: Fischer im Wasser, Surfer, Jollen und Schilf verengten die Gasse. Nach einer warmen Dusche genossen wir Pizza und den Sonnenuntergang über der Flussmündung.
Am nächsten Tag ging es gleich weiter nach Brest. Der Chenal du Four verlangte wegen Nebel und eines manövrierunfähigen Tankers unsere volle Aufmerksamkeit. In Brest angekommen, nutzten wir die Marina für einen Großeinkauf und letzte Arbeiten am Boot. Brest überraschte uns positiv mit einer sauberen Marina, zahlreichen Lokalen direkt an der Promenade, einem Fahrradverleih und einigen sehenswerten Plätzen in der Stadt.
10.08.-17.08.2025

Noch vor Sonnenaufgang verließen wir Le Havre und fuhren im Dreierkonvoi mit Aya und einem finnischen Stahlboot nach Cherbourg. Nach 13 Stunden und 73 Seemeilen angekommen, ließen wir den Abend entspannt mit anderne Crews ausklingen. Julian fand während unseres Aufenthalts immer wieder Möglichkeiten, Löcher ins Boot zu bohren, diesmal für einen Dieseleinfüllstutzen. Vormittags schlenderten über den lebhaften Markt und im Fischlokal „Vivieo“ wurden wir kulinarisch fündig.

Am 10. August ging es weiter nach Roscoff. Der Schlag durch das Alderney Race forderte volle Konzentration. Delfine begleiteten uns, und zwischen den Kanalinseln übte ich Ukulele an Deck. Drei Tage lang erkundeten wir Altstadt, Markt, botanischen Garten, Strand und genossen Begegnungen mit anderen Seglern, darunter Ursula und Roger von der Merci und Frank und Antje mit ihrer Ovni. Faszniert hat uns der trockengefallene alte Hafen mit den großen Fischerbooten.
Die kurze Etappe von Brest nach Camaret sur Mer erforderte zwar das Aufkreuzen, als Regatta mit der „Everfree" hat es aber viel Spaß gemacht. Nach Mast-Checks, Iridium- und Starklink-Setup genossen wir einen perfekten Abend mit Fisch, Couscous und bretonischen Butterkeksen bei Ursula und Roger von der „Merci”. Camaret ist idyllisch und ruhig. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt, um für die bevorstehende Biskaya-Überquerung neue Energie zu tanken. Strand, Promenade und alte Schiffe machen ihn unvergesslich.



Normandie/ Frankreich
Die Stadt selbst begeisterte uns sofort: Strandpromenade, eindrucksvolle Klippen und charmante Lokale. Wir blieben zwei Tage, erledigten Boardprojekte wie Angelhalterungen und Obstnetz, erkundeten Kirchen, Bunker, das Leuchtfeuer und die Burg. Souvenirs und gemütliche Abende beim Viererschnapsen rundeten den Aufenthalt ab.
29.07. - 09.08.2025
Von Dieppe bis nach Cherbourg - am 29. Juli 2025 starteten wir früh morgens zur nach Dieppe. Segeln war angesagt, doch drehender Wind und kurze Wellen zwangen uns zwischendurch zum Motor. Regenwolken und kleine Snacks – fein aufgeschnittener Lungenbraten und Kekse. Auf See erlebten wir Delfine, vermutlich einen großen Wal und die beeindruckenden Klippen der Normandie. Ein größerer Kursänderer entpuppte sich als Unterwasserkabel für einen Windpark – Sperrgebiet inklusive. Die Einfahrt in die Marina von Dieppe verlief entspannt, und nach 11,5 Stunden und 54 Seemeilen gab es ein wohlverdientes Anlegergetränk.
Am 1. August ging es weiter nach Le Havre. Die letzten Meilen brachten Wellen gegen Strömung und schaukelten uns ordentlich durch. Müde und hungrig suchten wir die beste Pizzeria der Stadt, bevor wir uns auf die nächsten Tage vorbereiteten.
Ein Tagesausflug nach Honfleur begeisterte uns mit idyllischen Gassen, bunten Marktständen und fantastischen Austern. Ein Spaziergang durch den grünen Park, die Schleuse und Fish and Chips am Ende machten den Tag perfekt.







Ankunft in Frankreich
25.07.-28.07.2025
Am 25. Juli 2025 überquerten wir die Grenze nach Frankreich. Nach einem entspannten Ablegen in Newport segelten wir entlang endloser Sandstrände, kleiner Küstenorte und Industrieanlagen bis nach Dünkirchen. Der Hafen Port du Grand Large empfing uns mit enger Einfahrt und viel Wind – spannende Manöver inklusive. Wir bekommen Besuch! - Während meine Eltern nach der langen Anreise ankamen, richteten wir das Boot her, bauten den Wassermacher ein und kochten Spaghetti Carbonara zur Begrüßung.
Ein erster Spaziergang führte uns über die lebhafte Strandpromenade. Ein Supermarktbesuch endete mit einer Überraschung: Nach 18 Uhr kein Bierverkauf! Stattdessen genossen wir Anlegegetränke bei einem alten Leuchtturm. In den nächsten Tagen reparierten, nähten und schliffen wir das Boot, kämpften mit verstopften Abflüssen und genossen die Abende zu viert.
Die Etappe nach Boulogne-sur-Mer startete früh am Morgen. Mit Segeln, Motorunterstützung und Blick auf Strömung und Wetter legten wir 45 Seemeilen zurück. Die Marina lag direkt neben einem Freizeitpark, der bei Ebbe erstaunlich leise war. Ein Stadtrundgang zeigte schäbige Gassen, Robben im Wasserzoo und einen belebten Hauptplatz, wo wir den Tag bei einem Bier und Leffe Rouge ausklingen ließen.
Erste Landesgrenze mit zwei Stops in Belgien
23.07.-24.07.2025
Die 70 Seemeilen von Den Haag nach Zeebrugge führte durch Regen, wechselnden Wind und stark befahrene Verkehrszonen, Rotterdam. Dank Funkkontakt und guter Vorbereitung meisterten wir die Passage jedoch und erreichten abends stolz unseren ersten Hafen in Belgien.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Newport. Wir testeten zum ersten Mal unsere Windsteueranlage. Es war ein besonderes Gefühl, Ventura allein vom Wind steuern zu lassen.
In Newport sahen wir Robben am Strand rasten und trafen andere Transocean Segler, übernahmen deren Wassermacher und erhielten wertvolle Tipps aus erster Hand.






Reiseauftakt in den Niederlanden
17.07.-22.07.2025
Im Sommer 2025 starteten wir unsere große Segelreise in der Marina Muiderzand bei Almere. Dort wurde unsere Ventura, eine Taling 33, mehrere Monate lang vorbereitet und ausgerüstet. Die zahlreichen Arbeiten – vom Rigg über die Elektronik bis hin zur Montage der Windsteueranlage – waren sehr anspruchsvoll, halfen uns aber auch, das Boot bis ins Detail kennenzulernen. Dabei bekamen wir Unterstützung von Familie, Freunden und sogar vom Voreigner, wofür wir sehr dankbar sind.
Unsere ersten Segeltörns führten uns über das Markermeer nach Volendam. Das malerische Städtchen mit seinen spitzen Ziegelhäusern, grünen Wiesen und lebendi-
gen Gassen bildete einen schönen Kontrast zur vielen Arbeit. Hier konnten wir unsere neuen Segel zum ersten Mal testen – und wurden prompt daran erinnert, dass das Segeln auch immer kleine Überraschungen bereithält: Eine Leine hatte sich im Propeller verfangen, sodass ein spontanes Tauchmanöver nötig wurde.
Auch Amsterdam empfing uns mit besonderen Erlebnissen: Wir durchfuhren unsere erste Schleuse mit der Ventura, schlenderten durch enge Gassen und Grachten, bewunderten bunte Tulpenplätze und besuchten das berühmte Rotlichtviertel. Von der Marina Sixhaven aus gelangten wir in wenigen Minuten mit der kostenlosen Fähre ins Stadtzentrum und konnten so das quirlige Leben in vollen Zügen genießen.
Über IJmuiden erreichten wir schließlich die Nordsee. Die riesige Marina, umgeben von Kreuzfahrtschiffen, Tankern und Seglern, war unser Tor zum offenen Meer. Nach einem langen Segeltag entspannten wir am endlosen Sandstrand und lernten gleich eine neue Lektion, als
ein falsch befestigter Festmacher für ein kleines Malheur sorgte.
Die nächste Etappe führte uns nach Den Haag, wo wir unser erstes Anlegemanöver nur zu zweit meisterten. Wir wurden mit einer lebendigen Stadt direkt am Meer, einer Promenade voller Lokale und ausgedehnten Stränden belohnt. Mit Fahrrädern erkundeten wir die Umgebung und nutzten die Tage für Arbeiten an Bord – vom Proviantkauf bis hin zum Einbau kleiner, aber wichtiger Details.
So waren die Niederlande für uns nicht nur der Startpunkt unserer Reise, sondern auch eine intensive Lernphase, geprägt von Arbeiten am Boot, charmanten Städten, spannenden Erlebnissen und wertvollen Erfahrungen auf dem Wasser.
